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Der Künstler Karl Hartwig Kaltner und der Kulturverein „Tauriska“ haben gemeinsam ein neues Buch herausgegeben. Gemäß der Philosophie von Leopold Kohr ist es eine höchst qualitätvolle Publikation, welche im Tauriska Verlag erschienen ist.

Titel des Buches: „lose blätter“.

Cover Lose Blaetter

Es handelt sich dabei um tagebuchartige Notizen, Beobachtungen und Aufzeichnungen, welche der Künstler K. H. Kaltner mit traditioneller Eisen – Gallus Tinte auf Büttenpapier geschrieben hat. Die so beschriebenen Blätter wurden anschließend mit mehreren Lagen farbiger Tusche übermalt. Die Entzifferung des Textes ist daher nahezu unmöglich.

Die Malerei ergänzt somit das geschriebene Wort und bildet eine neue Ebene der Kommunikation. Das Verstehen der Texte findet also nicht über das Entziffern, sondern über das emotionale Verstehen in der Betrachtung statt. Zweifellos eine Herausforderung für Alle, die meinen durch das schnelle Entziffern eines Textes auch zu einer Information oder gar zu einem Verständnis zu kommen. Die Betrachtung fordert Zeit, Teilnahme und auch die Fähigkeit malerische Botschaften zu empfinden! Die vielschichtigen Überlagerungen stellen für den Künstler ein Abbild unserer Identität und auch unserer Charaktere dar, ist somit Spiegel unserer Zivilisation und unserer Seele.

Ein Buch, welches man sicherlich nicht schnell lesen kann, welches Aufmerksamkeit und Achtsamkeit in der Lektüre einfordert.

Beachtenswert die sehr gelungene gestalterische Umsetzung durch Eric Pratter, welcher schon mehrere Publikationen für den Tauriska Verlag und den Künstler K. H. Kaltner gestaltet hat.

Das Buch wird am 21. Oktober 2021 um 18.00 Uhr im Salzburg Museum vorgestellt.

Abbildungen aus dem Buch werden im Winter 2022 in Zusammenarbeit mit dem „Museum für Gegenwartskunst“  in Cavalese – Trient, auf die alten Palazzi der Stadt projiziert werden.

Im April 2022 werden das Buch und die Originale im Österreichischen Kulturforum in Rom vorgestellt und gezeigt werden.

Carl Maria Drogo

Trient, September 2021

Download:
EINLADUNG ZUR BUCHPRÄSENTATION
Donnerstag, 21. Oktober 2021 um 18 Uhr, Kuenburg Saal
Salzburg Museum, Neue Residenz, Mozartplatz 1

 

ZEITGENÖSSISCHE KUNST IM PARK

Eröffnung 19. Juni 2021

17:00 – 23:00 Uhr| Blera (VT)

Am 19. Juni 2021 wird der Skulpturenpark TERRA ARTE eröffnet.

Terra Arte ist ein Kunstprojekt inmitten der Naturlandschaft von Blera, einem kleinen Ort in der Nähe von Viterbo. Im Mittelpunkt stehen zeitgenössische Plastiken und Skulpturen, die der Bildhauer Sandro Scarmiglia in seinem privaten Park beherbergt.

Teilnehmende Künstler:

Alessandro Badolato, Angelo Bordiga, Caltanino, Tommaso Cascella, Pino Genovese, Karl Hartwig Kaltner, Antonio La Rosa, Roberta Morzetti, Pietro Perrone, Francesco Petrone, Sandro Scarmiglia, Giovanni Trimani, Alberto Timossi, Monica Pennazzi, Giulia Zincone.

Der Hausherr selbst zeigt in dieser Ausstellung das Symbol des Terzo Paradiso, eine Abwandlung von Michelangelo Pistolettos mathematischem Symbol für die Unendlichkeit, das sich – aus Erde und Kalk gemacht – perfekt in die Umgebung von Blera einfügt.

Terra Arte ist ein zeitgenössisches Projekt, das ständige Bewegung bedeutet. Die gezeigten Werke initiieren durch ihre gegenseitigen Bezüge einen künstlerischen Dialog, der zum Nachdenken über die Bedeutung der Kunst einlädt, die kein geringeres Ziel hat als die Welt zu verbessern.

Der Verein Terra Arte macht sich mit diesem Projekt in erster Linie die Vermittlung von Kunst zur Aufgabe. Verschiedene Künstler wurden gebeten, einen persönlichen kreativen Beitrag zu leisten, der sich perfekt in die Umgebung einfügt. Die im Freien aufgestellten Werke werden eins mit der Naturlandschaft und befinden sich dennoch in einem spannenden Dialog untereinander. 

Hinter dieser Idee steht das Bewusstsein, wie wichtig das Verhältnis zwischen Mensch und Natur ist; die Ausstellung soll zu einem respektvollen Umgang mit der Natur anregen.

Das gesamte Territorium von Blera, in dem sich der Park Terra-Arte befindet, ist für seine bedeutenden archäologischen Ausgrabungsstätten bekannt. Ein weiteres Ziel ist es daher, eine Symbiose zwischen Archäologie und zeitgenössischer Kunst herzustellen.

Alle Besucher, auch jene, die die Gegend bereits kennen, werden den Platz ganz anders und neu wahrnehmen, als Begegnungspunkt zwischen alt und modern, wie in einer Zeitreise zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Idee und Kuratierung: Sandro Scarmiglia, Velia Littera und Roberto Orazi.

Link: www.terraarte.it

2020 Stelen am Zentralfriedhof Wien im Gedenken an ermordete russische Kriegsgefangene

  • Karl Hartwig Kaltner
  • Schmiedpointstr. 32
  • 5412 Puch-Salzburg
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  • 0043 664 3099376

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